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MARKETING & CODING - VERSTEHEN, WAS MAN ALLES MIT CODE MACHEN KANN

MARKETING & CODING - VERSTEHEN, WAS MAN ALLES MIT CODE MACHEN KANN

07.11.2018 Christine Schlütz

Christoph Schachner ist Growth Hacker beim kärtnerischen Startup xamoom. xamoom bietet CMS für mobile Informationssysteme an. Wir haben mit Christoph über Marketing & Coding gesprochen.

Was macht deiner Meinung nach einen Marketing Ninja aus? Welches Skill-Set sollte man dafür haben?

Neben Fachwissen und technischen Skills ist eines enorm wichtig, das allzu oft vernachlässigt wird: Hausverstand. Was will man aus Daten überhaupt herausfinden? Wie kann man was, wem, wie klarmachen? Und am allerwichtigsten: Welche Bedürfnisse gibt es überhaupt am Markt und wie kann ich dabei helfen, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Mit dem Programmieren selbst habe ich es auch nicht allzu sehr. Aber wir bei xamoom haben Entwicklerressourcen im Unternehmen. Manchmal ist es auch besser, wenn man mit denen reden kann. Wichtig dabei ist, dass man dieselbe Sprache spricht.

Warum sollten sich Marketeers mit Coding beschäftigen? Reicht es nicht wenn sie sehr gut texten, designen, etc. können?

Ich bin davon überzeugt, dass es unbedingt ein Grundverständnis dafür braucht, was mit Code möglich ist. Wenn es Entwicklerressourcen in einem Unternehmen gibt, kann man auf darauf zugreifen. xamoom bietet ein CMS für mobile Informationsdienste an und da ist ein grundlegendes Verständnis der Infrastruktur wichtig, um das Produkt überhaupt vermarkten zu können. Nur wenn man es selbst versteht, kann man andere davon überzeugen. Langfristig gesehen würde ich jedoch gerne Coden können und werde es wohl auch lernen.

Welche Marketing-Tasks würdest du dir gerne „weg-coden“?

Web-Scraper, wie sie mit Python möglich sind, sehe ich als ein tolles Tool an um fummeliges Heraussuchen von Informationen „wegzucoden“. Dabei ist es aber wichtig immer das ganze Bild im Auge zu behalten und sich darüber bewusst zu sein, was man mit den Daten überhaupt machen will um nicht am Ende einen Datenfriedhof anzulegen.

Ist Growth Hacking ohne Coding-Skills überhaupt möglich?

Grundsätzlich ja. Ich selbst habe bis auf das Coden in der Schule (was auch schon ein paar Jahre her ist) noch nicht viel Code geschrieben. Viel wichtiger finde ich es, dass ein Growthhacker ein Allrounder ist, der sich selbst Sachen beibringen kann und genau in diesem Prozess erfährt, mit welchen Schwierigkeiten „die Welt da draußen“ eigentlich zu kämpfen hat. Nur wenn man selbst die Anforderungen versteht, kann man letzten Endes auch daran wachsen.

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