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Martin Melcher: Zuallererst sollte man genau verstehen wie ein Computer funktioniert

Martin Melcher: Zuallererst sollte man genau verstehen wie ein Computer funktioniert

05.08.2020 Miha Fabjan

In unserer SmartNinja Interviewserie sprechen wir mit unseren Trainern, KursteilnehmerInnen und ExpertInnen aus der Branche zum Thema Programmieren und deren Tipps und Tricks zur Thematik.

Wir freuen uns, dass ihr mit dabei seid!

In unserem zweites Interview haben wir SmartNinja Trainer Martin Melcher zu Gast. Martin ist Softwareentwickler und beschäftigt sich schon seit seiner Kindheit mit der Thematik.

Podcast. 👇

Interview Transcript:

A: Hallo Martin! Starten wir am besten gleich los, vielleicht kannst du uns kurz was über dich erzählen. Was machst du beruflich - wie schaut so dein Alltag aus?

M: Also ich würd mich selber als old school Softwareentwickler bezeichnen. Old school heißt für mich, dass ich die ganze Uni- TU Karriere durchlaufen bin und eigentlich aus der Elektronik - Mathematik Schiene komme, wie es so früher üblich war und Programmierung erst später dazukommen ist. Ich habe mein ganzes Leben lang eigentlich nur Software entwickelt. Die Hälfte meiner Zeit in Anstellungsverhältnissen und jetzt seit 15 Jahren bin ich als Freiberufler tätig. Ich bin ein leidenschaftlicher Freelancer und leidenschaftlicher Software Entwickler. Man kommt immer wiedermal in Versuchung in Management Position zu wechseln aber das habe ich nie besonders lange durchgehalten. Obwohl ich jetzt nicht mehr so jung bin wie alle anderen Softwareentwickler, zieht es mich doch immer wieder zur Technologie hin.

A: Also du würdest dich schon eher als einer der älteren Softwareentwickler bezeichnen? Merkt man schon das es eine sehr junge Szene ist?

M: Es ist eine sehr junge Szene, meine Kollegen sind so Mitte 20 bis Mitte 30, dann wird das Feld sehr dünn. In meinem Alter so weit über 40, findet man nur ganz ganz wenige. Was genau der Grund ist weis ich nicht aber meine Leidenschaft für die Software Entwicklung ist so groß, dass ich mir gar nicht vorstellen kann was anderes zu tun.

A: Wie war dein Bildungsweg? Hast du studiert in die Richtung oder es dir eher selbst beigebracht?

M: Als wie schon vorher gesagt - old school, also das war wirklich studiert weil wie ich begonnen habe mich mit Computer auseinanderzusetzen, Mitte der 80er Jahre, war gar nicht so ganz klar was man eigentlich jetzt lernen muss damit man dorthin kommt. Mein Zugang war über die Mathematik, die Elektrotechnik und die Elektronik. Das Studium der Informatik war sehr neu und ich habe damals ein Studium begonnen, das hat sich Telematik genannt, eine Mischung aus Elektrotechnik und Informatik. Ich bin dann aber so schnell wie möglich von der Elektronik weg und nur mehr auf die Softwareentwicklung gegangen und habe das Studium abgeschlossen. Danach ist uns sehr schnell gegangen, weil es war damals wie heute, einfach ein wahnsinniger Mangel an Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler. Ich hatte meinen ersten Job bereits bevor ich das Studium beendet habe, logischerweise habe ich mich aber trotzdem gezwungen das TU Studium zu beenden bevor ich zu Arbeiten beginne und habe nach dem Studium dann sofort in Deutschland beim großen Automobilzulieferer begonnen.

A: Was waren deine ersten Aufgaben im Job?

M: Es ist immer so, wenn man in einem großen Konzern anfängt zu arbeiten gibt es immer viel mehr zu lernen als nur die Technologie, da geht es darum den Kunden zu verstehen, zu verstehen was der Kunde überhaupt will und daher war sehr viel in meinem ersten Job das Erfassen von Anforderungen, das Reden mit dem Kunden und herauszufinden wie die Software überhaupt ausschauen soll die man schreiben soll. Es ist ein Prozess den vernachlässigten man oft, wenn man Software Entwickler ist. Das Herausfinden was man überhaupt tun soll, das Hinsetzen und jetzt los codieren das passiert ja nur sehr selten.

A: Kannst du dich erinnern was dein erstes großes Software Projekt oder dein erstes Programm war, das du programmiert hast?

M: Mitte der 80er Jahre hat es für Privatpersonen die ersten Computer zu kaufen gegeben und mein Nachbar war so ein richtiger Nerd, der wollte immer das Neuste haben und der hat sich so einen Sinclair ZX Spectrum gekauft. Das war einer der ersten Computer die Privatpersonen kaufen haben können und den hat er mir einmal über ein Wochenende geborgt. So ein kleines Kastl, nicht besonders groß dass man am Fernseher anschließen kann. Damals wurde Source Code über Zeitschriften verbreitet, ganz absurd. Weil der ZX Spectrum hat nicht einmal ein Laufwerk gehabt, wo man irgendeine Daten hätte reinschicken können, den kann man nur durch Daten eintippen befüllen und so ist Source Code über Zeitschriften verbreitet worden und ich kann mich noch genau erinnern, das war das erste Programm das ich geschrieben habe, aus einer Zeitung abgetippt. Einfache ein Programm das konzentrische Kreise in verschiedenen Farben am Bildschirm zeigt und da war mir klar, das ist interessant, das wir irgendwas Großes.

Von da an ist es dann eigentlich passiert, bis ich meinen ersten Computer bekommen habe sind dann noch ein paar Jahre vergangen es war glaub ich 88 oder 89, habe ich einen Commodore Amiga 500 bekommen oder wahrscheinlich durch meinen ersten Ferienjob als Schüler damals gekauft. Der Grund warum ich das Ding haben wollte, war nicht um Software zu entwickeln, sondern um zu spielen. Computer Games war ganz eine große Triebfeder, schon damals, und dann war es mehr oder weniger eh klar, dass das die Richtung sein wird, in die ich gehe werde.

A: Wie waren deine weiteren Schritte? Hast du dich privat auch immer mit Softwareentwicklern beschäftigt oder war es immer mehr eine berufliche Richtung für dich?

M: Es war immer beides, gerade in den 15 Jahren wo ich angestellt war, ist das was man technisch macht doch sehr eingeschränkt, weil man macht das was das Projekt braucht und ich habe immer das Gefühl gehabt, damit in den Anschluss an die Entwicklung nicht verliere, muss ich mich privat jetzt weiter damit beschäftigen. Nicht muss, sondern darf. Es hat kaum eine Zeit gegeben, wo ich nicht ein sogenanntes "pet project" - ein Nebenprojekt gehabt habe, dass ich nur deshalb verfolgt habe um eben up to date zu bleiben und jetzt wirklich aufgehört in meiner Freizeit zu programmieren, habe ich erst dann wie meine Kinder bekommen habe weil da habe ich gemerkt, ich kann jetzt nicht die geringe Freizeit, die mir bleibt jetzt auch noch für programmieren verwenden. Da hat es sich dann ein bisschen geändert aber bis dorthin, die ganze Studienzeit hindurch und auch die ersten Jahre im Beruf habe versucht up to date zu bleiben in dem ich nebenher auch programmiert habe, als Hobby.

A: Kannst du dich an irgendein Spaß Projekt oder Hobbyprojekt erinnern, auf das du besonders stolz bist?

M: Ja, das ist das Projekt, das wird öfter mal zitiert, weil das hat ein bisschen Wellen geschlagen hat oder weil es einfach sehr interessant ist. Ich habe es jetzt seit mehreren Jahren nicht mehr aktiv laufen. aber wie meine Kinder auf die Welt gekommen sind. Wie meine Kinder auf die Welt gekommen sind, habe ich meine Leidenschaft für Lego wiederbelebt und mit den Kindern wahnsinnig viel Lego gebaut und habe dann gemerkt, dass es da ein Markt dafür gibt. Das manche Menschen Lego sammeln, aufheben und und Jahrzehnte später für relativ gutes Geld verkaufen und da habe ich mir gedacht, es wäre doch interessant so was wie ein Börsen-App zu schreiben, die den Wert von Lego Sets trackt und da ist ein Projekt entstanden, das hat sich brick tracker genannt und es hat eben sämtlichen Lego Quellen die mir unterkommen sind, nach Preisen durchforstet und immer wieder aktuell durch einen robot auf twitter, Preis Information getwitted und so weiter und das war ganz ein lustiges Projekt. Ich hab das nie wirklich beworben aber die Gefolgschaft auf Twitter waren mehrere Tausend User. Geendet hat es dann in dem Moment, als ich mir gedacht habe, das muss man doch kommerzialisieren und sobald man anfängt, aus irgendwas Geld zu machen treten andere Probleme in den Vordergrund und dann macht's plötzlich nicht mehr so viel Spaß.

A: Spielst du selber bzw. hast du auch selber Lego gebaut?

M: Das war mein Ding, Sachen konstruieren. Das ist Software- Entwicklung für einige, wenn man so will.

A: Um nun auf SmartNinja über zu gehen, du bist ja auch Trainer bei SmartNinja. Wie bist du zu SmartNinja gekommen?

M: Ich habe immer schon versucht das was ich weiß weiter zu geben. Ich glaube das hat zu meiner Matura Zeit begonnen, wo niemand in meiner Klasse was mit Physik zu tun haben wollte, aber irgendwelche Prüfungen muss man doch machen und da habe ich angefangen meine Klassenkolleginnen und Klassenkollegen, das zu vermitteln was im Unterricht nicht so drüber gekommen ist. Ja und komischerweise haben die das dann verstanden das ist einfach unheimlich zufriedenstellend, wenn man merkt, dass das Leute das verstehen was man ihnen versucht zu erklären und gerade bei Software, gibt einfach gewisse Punkte die man verstehen muss ja und wenn man die verstanden hat, dann wird es ab einem gewissen Punkt sehr leicht finde ich und es ist ein Prozess den habe ich bei meinem eigenen Studium irgendwie erfahren, dass ich lange gebraucht habe und es mir schwer gefallen ist zu verstehen was bei Programmierung passiert aber irgendwann ist der Punkt gekommen, wo einfach alles funktioniert hat und es ist dann, zwang kann man nicht sagen, aber zu einer weiteren Leidenschaft geworden, Leute dort zu den Punkt zu bringen, wo dann plötzlich alles einfach wird und das braucht halt bei den unterschiedlichsten Menschen unterschiedlich lange aber das ist einfach super wenn man das Gefühl hat, dass man mit Software alle Probleme lösen kann, die technisch auf einem zukommen.

A: Weil du Hürden erwähnt hast, was waren Schwierigkeiten bzw. die größte Schwierigkeit/Hürde für dich?

M: Was mir besonders geholfen hat, war einmal zu verstehen was der Computer ist und wie ein Computer funktioniert. Es ist doch weitgehend ein Mysterium. Es tut zwar viel, es kann viel, wir wissen aber nicht wie es funktioniert und mit einem Ding zu sprechen, was man beim Programmieren im Prinzip ja tut, von dem man nicht genau weiß wie es funktioniert, ist schwierig und von dem Moment an, wie ich begriffen habe wie ein Computer intern aufgebaut ist und zwar auf einer relativ tiefen Ebene wird das was man bei Programmierung macht auch ziemlich klar. Weil du lernst nämlich die Sprache von der Maschine zu lernen und die ist im Prinzip ja verhältnismäßig simpel. Wenn man das mit einer natürlichen Sprache vergleicht, wie wir miteinander sprechen, ist eine Computersprache immer einfach und wenn man mal das Verständnis entwickelt, warum man dem Computer das jetzt so sagen muss, dann fallen die Dinge into place, wie man so sagt.

Wenn man etwas meistert heist es ja nicht, dass man alles 100 % versteht, das heißt das man weiß wo man sein Wissen nicht weiter vertiefen muss. Wenn man sagt, da ist meine Grenze, da habe ich eine Idee wie es funktioniert aber weiter brauche ich mich damit nicht zu beschäftigen, weil wenn ich alles 100% verstehen will was ich verwende, dann ist das ein Fass ohne Boden wirkliche Meisterleistung ist eher zu definieren, wo sind meine Grenzen. Was muss ich jetzt nicht wissen.

A: Besuchst du selber auch Kurse oder gewisse Lektüre die du durchgehst oder auf andere Art und Weise?

M: Also gerade die Technologie die ich täglich in meinem Job verwende, das ist jetzt hauptsächlich Web Entwicklungs Frontend, Webentwicklungstechnologien, da muss ich up to date bleiben und da bleibe ich up to date indem ich einfach eine Dokumentation lese. Weil das Basiswissen ist schon so gesättigt, dass ich keine Tutorials mehr anschaue, eher in der Dokumentation ließ, was gibt es Neues. Wenn jetzt eine neue Technologie daherkommt, dann fange ich genau so an wie alle Menschen, die etwas neues lernen. Ich suche mir Tutorials, Videos, Podcasts aus, die auf einem Level ablaufen, die ich verstehe ja und gehe von dort Schritt für Schritt weiter.

A: Du hast vorhin erwähnt Martin, dass du schon seit 15 Jahren Freelancer bist das heißt du arbeitest von Daheim aus hauptsächlich?

M: Das hängt ganz vom Kunden ab. Der aktuelle Kunde ist eher ein klassisch aufgestelltes Unternehmen, die haben jetzt durch den Lockdown und so weiter die ganzen Regeln gelockert aber dort sitze ich eigentlich vor Ort, was auch gut ist weil sehr viel Wissen im Unternehmen sitzt und das Wissen kriegt man nur wenn man im Team arbeitet, mit den Kollegen dort. Dann gibt es wieder andere Projekte die 100% remote ablaufen, weil die ganze Kommunikation elektronisch ist und das funktioniert auch. Meine Idealvorstellung ist ein Gemisch aus Beidem. 3 Tage die Woche zu Hause, 2 Tage in der Woche in einem Büro, um sich mit den Kollegen auszutauschen, das ist glaub ich ideal.

A: Wir bei SmartNinja sind ja ein sehr internationales Team, viel remote Arbeit. Wie ist so dein Verhältnis dazu, würdest du sagen, dass viele Firmen, besonders jetzt durch Covid, sich mehr in eine "remote-Arbeit" Richtung entwickeln werden?

M: Ich hoffe, dass es so ist! Viele Firmen haben das jetzt als Anlass genommen, mal rauszufinden, was man remote machen kann und Training, so wie wir das bei SmartNinja machen, ist eines der Dinge, dass viel viel besser remote abläuft als in einerKlassen Situation. Wir kennen das ja alle, wir sind alle in die Schule gegangen und wir merken, dass es nicht immer ideal ist in einem Raum zu sitzen und jemandem zu zuhören. Das man viele Dinge einfach aktiv, selbst tun muss und remote learning oder distance-learning gibt es einfach viel besser die Möglichkeit selbst zu experimentieren, weil es ist einfach mit nichts zu vergleichen, wenn ich links den Tutor laufen habe, der mir was erklärt und rechts kann ich mitmachen und ausprobieren, das ist das doppelte Lerneffekt und das habe ich in einer Klassenzimmer-Situation nicht so stark. Noch dazu, durch modernere Kommunikationsmittel kann ja die Interaktivität von so einem Kurs soweit anheben, dass es einer Klassenzimmer-Situation in nichts mehr nachsteht.

A: Kannst du dich noch an deinen ersten SmartNinja Kurs erinnern? Welcher Kurs war das?

M: Das war sicher ein HTML, CSS Wochenendkurs, wo es darum geht in einem Freitagnachmittag und Samstag, interessierten Menschen zu zeigen wie Webseiten entsteht und das es durchaus möglich ist, wenn man die richtige Motivation mitbringt, in einem Wochenende die Erstellung einer Webseite zu erlernen. Das war ganz eine interessante Erfahrung, dass das tatsächlich geht. Es heute nicht mehr unbedingt notwendig, um einfachere Programmieraufgaben zu erledigen, dass man jetzt 10 Jahre auf die TU geht. Es ist vielleicht notwendig, wenn man an der ganzen Theorie interessiert ist aber die praktische Softwareentwicklung kann man sich durchaus auch über andere Wege erlernen.

A: Warst/Bist du ein Gamer?

M: Das ist eine große Leidenschaft, das ist immer noch so. Ich bin glücklich, dass ich nicht mehr allzu viel Zeit habe. Neben Job und Familie, ist wenig Restzeit da aber ich muss gestehen, dass diese Restzeit und das ist dann meistens spät Abends, sehr sehr oft beim Computerspiel endet und das ist schon eben aus der Kindheit mitgenommen und es gibt kaum einen Triple A title, also ein großes Spiel, das ich mir nicht besorge, das geht einfach nicht. Ich habe meistens nicht die Zeit das jetzt durch zu spielen oder da ein besonderer Meister darin zu werden aber ich wills mir unbedingt anschauen.

A: Was sind das für Spiele, sind das Strategiespiele oder mehr Shooting Spiele die du spielst?

M: Es sind ganz konkret Action RPGs, das heißt Geschichte, die eine interessante Story haben mit relativ hohen Fantasy Anteil haben, also allzu realistische Sachen brauch ich nicht. Also Action Rollenspiele sind so meine Sache irgendwie.

A: Hast du eine Einschätzung oder bzw. eine Technologie, wo du glaubst das ist echt heiße Technologie für die nächsten zehn Jahre?

M: Das ist immer schwierig zu sagen, weil das ganze Thema Technologieentwicklung so schwammig ist und mir ist eher vorkommen, dass in den letzten zehn Jahren die Innovationsgeschwindigkeit ein bisserl zurückgegangen ist. Es passiert zwar sehr viel, es wird viel entwickelt aber Technologie die es jetzt auf den Menschen wirklich auswirkt ja, da passiert weniger. Es ist immer interessant zu schauen, was passiert und was ich momentan beobachte, ist nicht so sehr die Technologie die von Menschen entwickelt wird, sondern wie sich die Technologie auf den Menschen auswirkt und man erkennt erst jetzt, was Smartphones und hohe Bandbreiten u.s.w, auf den Menschen für Auswirkungen haben und das geht ja weiter Das ganze Leben wird weiter mobil was die Elektronik betrifft. ich glaube, dass ist so eine Sache, da wird noch einiges passieren. Natürlich das ganze Thema machine learning, das ist immer noch sehr abstrakt aber man sieht gerade in der Automobilindustrie, erste konkrete Einsatzbereiche und da kommt noch Einiges und das ist immer meine Empfehlung, dass man sich aktiv damit auseinandersetzen muss. Weil jetzt ist der Zeitpunkt, wo nicht nur die Technik sondern auch die Politik und die Gesellschaft bestimmen kann was das Ganze wird und wenn man verhindern will, dass uns das irgendwann dominiert und irgendwas Böses wird, ja dann müssen wir jetzt das Ganze in die richtigen Schranken lenken.

A: Hast du Tipps für jemanden der jetzt wirklich am Anfang steht und sich für die Richtung interessiert?

M: Ich glaube es ist sehr wichtig eine Vision zu haben und zwar eine realistische Version. Jetzt zu sagen ich mache jetzt den Kurs und nachher werde ich Spiele Entwicklerin, wird jeder sagen, das ist nicht realistisch aber zu sagen ich bilde mich jetzt weiter um einmal ein Computerspiel entwickeln zu können, dass ist eine realistischere Einschätzung, denn das dauert einfach Jahre und jeder Kurs den man macht, ist ja nur ein kurzer Ausschnitt in der Lernkurve durch die man durchgeht und ich glaube das sollte sich jeder Mensch der ein Kurs, und jetzt nicht nur einen SmartNinja Kurs macht, klar machen, dass der Kurs nicht die Ausbildung ist. Der Kurs ist ein Teil der Ausbildung und da ist was davor und und da ist was nachher und da muss man sie darum kümmern und man muss besonders wenn man aus einem Kurs rausgeht, schauen das es weitergeht, Anschlusskurse machen, ein eigenes Projekt starten und sich immer vor Augen führen, Ausbildung besteht aus mehreren Schritten und die darf nicht stehen bleiben, denn es ist nach keinem Schritt zu Ende und selbst wenn ich einen Job habe und Software entwickle, ist es nicht zu Ende da gibt es immer einen nächsten Schritt. Das muss man sich einfach immer vor Augen halten, wenn man so was macht.

A: Ich glaube das ist ein guter Abschluss für unser Interview. Eine Message zum Mitnehmen. Danke fürs Teilen deiner Geschichte Martin! Vielen herzlichen Dank.

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